Kunstwissenschaften
Meine kunstwissenschaftliche Tätigkeit ergänzt und vertieft meine gestalterische Praxis. Nach mehreren Jahren beruflicher Erfahrung in der Innenarchitektur habe ich 2018 begonnen, Kunstgeschichte und Empirische Kulturwissenschaften berufsbegleitend zu studieren. Derzeit befinde ich mich im Masterstudium der Kunstgeschichte an der Universität Hamburg.
Parallel zu Studium und freiberuflicher Tätigkeit arbeite ich an der Hamburger Kunsthalle. Dort bin ich an der wissenschaftlichen Aufarbeitung von Werken im Rahmen des Digitalisierungsprojekts des Kupferstichkabinetts beteiligt. Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf der Erschließung, Kontextualisierung und digitalen Erfassung von grafischen Beständen.
Inhaltlich befasse ich mich vor allem mit der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts sowie mit Fragen von Materialität, Bild- und Raumwirkung. Ergänzend habe ich während meines Bachelorstudiums über mehrere Semester Kenntnisse im Museumsmanagement erworben und 2023 das Zertifikat zur Museumsmanagerin abgeschlossen.
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Leistungen im Bereich Kunstwissenschaften
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Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Konzeption und Realisierung von Ausstellungen
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Kunsthistorische Erschließung, Inventarisierung und Dokumentation von Objekten
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Verfassen kunsthistorischer Texte (Kataloge, Essays, Sammlungsbeschreibungen)
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Entwicklung von Ausstellungskonzepten und Vermittlungsformaten
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Kunsthistorische Führungen
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Forschung
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Vorträge und Moderationen
Portfolio
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Vortrag und Moderation
Beim Jahrestreffen der Leiter:innen graphischer Sammlungen in Deutschland, Österreich und der Schweiz (4.–7. September 2024), organisiert vom Kupferstichkabinett der Staatliche Kunstsammlungen Dresden, hielt ich einen Vortrag zur Darstellung kolonialer Narrative in Museumssammlungen. Zudem moderierte ich die anschließende Podiumsdiskussion und war in den fachlichen Austausch mit Vertreter:innen unterschiedlicher Institutionen eingebunden.​
Link zum Kupferstich-Kabinett der Staatlichen Kunstsammlungen Dresden >>


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Katalogtexte
Für den Ausstellungskatalog Entdeckt & Bewahrt II. verfasste ich mehrere kunsthistorische Texte. Die Publikation entstand im Rahmen der Jubiläumsausstellung des Forum für Künstlernachlässe e.V., das sich der Förderung von Kunst, der Pflege und Erhaltung von Kulturwerten sowie der Unterstützung von Künstlerinnen und Künstlern in Hamburg und Norddeutschland widmet.​
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09
Buchpublikation
In der Reihe Fördeblick. Kieler Schriften zur Alltagskultur (herausgegeben vom Waxmann Verlag) erschien im Juli 2024 der Band Spuren des Maritimen. Erkundungen an Nord- und Ostsee. Darin veröffentlichte ich den Beitrag Zwischen Himmel und Nordsee. Franz Radziwills maritime Kunst in Dangast, der sich mit dem Werk des deutschen Künstlers Franz Radziwill und seiner Schaffensphase im Nordseebad Dangast auseinandersetzt.


08
Vortrag auf einer Tagung
Im Mai 2024 fand im Museum der Arbeit eine dreitägige Konferenz zum Thema Koloniale Bilderwelten statt. Die Tagung wurde vom Forum BildDruckPapier ausgerichtet, einer Plattform für den Austausch zu kollektiven Bilderwelten und massenwirksamen Druckerzeugnissen. Im Rahmen der 6. Jahrestagung hielt ich einen Vortrag zur Konstruktion weißer 'Reinheitsideale' in der Seifenreklame um 1900.​
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07
Buchpublikation
Im November 2023 erschien im Urbanophil Verlag die Publikation Angst. Ekel. Scheitern. Ein Austausch zu den blinden Flecken der Nachhaltigkeit. Als Mitorganisatorin des vorangegangenen Symposiums und Moderatorin eines Panels verfasste ich zwei Beiträge für den Band. Die Publikation ist als E-Book frei zugänglich.
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06
Symposium · Mitorganisation
Die multidisziplinäre Veranstaltung Angst. Ekel. Scheitern. Ein Symposium zu den blinden Flecken der Nachhaltigkeit fand vom 25.–27. Mai 2023 im Oberhafen in Hamburg statt. Das Symposium verfolgte einen dialektischen Ansatz zur Auseinandersetzung mit Nachhaltigkeit. Als Teil des Organisationsteams war ich über die einjährige Planungs-, Realisierungs- und Nachbereitungsphase hinweg für verschiedene inhaltliche und organisatorische Bereiche verantwortlich.​
05
Digitalisierung in der Hamburger Kunsthalle
Die wissenschaftliche Erschließung und Inventarisierung der Bestände des Kupferstichkabinetts bildet die Grundlage für das Digitalisierungsprojekt der Hamburger Kunsthalle. Durch die strukturierte Aufarbeitung werden die Werke in der Sammlung Online in hoher Qualität zugänglich gemacht und stehen Forschenden sowie einem breiten kunstinteressierten Publikum dauerhaft zur Verfügung.


04
Katalogtexte
Im November 2022 eröffnete im Museum der Natur – Zoologisches Museum die Ausstellung Das Ganze der Natur – Kräfte, Ordnungen, Grenzen, kuratiert von Frank Fehrenbach und Dominik Hünniger. Die Ausstellung entstand in Kooperation mit dem Leibniz-Institut zur Analyse des Biodiversitätswandels (LIB). Für die begleitende Publikation verfasste ich zwei wissenschaftliche Texte zur zeitgenössischen Kunst.
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03
Vermittlung · Hambuger Kunsthalle
Im Rahmen der pandemiebedingten Schließung der Hamburger Kunsthalle wurden digitale Vermittlungsformate eingesetzt, um Ausstellungen weiterhin zugänglich zu machen. Für die Ausstellung Serien. Von Warhol bis Wool (16. April – 15. August 2021) führte ich eine Online-Führung im Format Graphics and Chill durch. Im Mittelpunkt standen Werke von John Cage und Joseph Beuys, die im dialogischen Format kunsthistorisch eingeordnet und vermittelt wurden.


02
Rauminstallation · Hamburger Kunsthalle
Für die Finissage der Ausstellung EINE LIEBE – Max Klinger und die Folgen (12. Oktober 2007 – 13. Januar 2008) in der Hamburger Kunsthalle konzipierte und realisierte ich eine raumgreifende Installation. Ausgangspunkt waren die in den Werken Max Klinger angelegten, verschlüsselten Bildbotschaften, die in eine begehbare räumliche Struktur übersetzt wurden. Die Installation ermöglichte den Besucher:innen eine körperlich-räumliche Annäherung an Klingers Bildwelten und deren symbolische Ebenen.​
01
Kunstperformance
Mitwirkung an einer Kunstperformance mit Publikum von Sonja Alhäuser im Rahmen der Ausstellung in den Gärten umtun: Migge, Alhäuser, Schmidt, gezeigt im Barkenhoff Worpswede und in der Große Kunstschau Worpswede (November 2019). Die aus Margarine modellierten Putti wurden in einer prozessionsartigen Bewegung zwischen den Ausstellungsorten transportiert. Den Abschluss bildete eine kollektive Handlung, in der die gemeinsam entstandenen Werke bewusst zerstört wurden.

Virginia Schmitz
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